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Personen mit eingeschränkter Mobilität

Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität

Passagiere mit grossem Körperumfang

Zusätzliche Sitzplätze für mehr Komfort:

Falls Sie einen zweiten Sitzplatz wünschen, bietet Ihnen Luxair zusätzlichen Komfort. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, einen zusätzlichen Sitzplatz zu buchen. Die Gebühr für einen zusätzlichen Sitzplatz entspricht dem normalen Ticketpreis für diesen Sitzplatz ohne Flughafensteuern. Für zusätzliche Sitzplätze für Kinder entspricht die Gebühr dem normalen Kindertarif ohne Flughafensteuern.

 

Spezielle Hilfeleistungen auf Anfrage (Erläuterung der Abkürzungen)

 

WCHR – Passagier, der selbstständig Treppen steigen und sich in der Flugzeugkabine frei bewegen kann, jedoch einen Rollstuhl für die Strecke zwischen Flugzeug und Terminal benötigt.

 

WCHS – Passagier, der keine Treppen steigen, sich jedoch in der Flugzeugkabine selbstständig bewegen kann.

 

WCHC – Passagier, der völlig unbeweglich ist; er benötigt permanent einen Rollstuhl und ist auf fremde Hilfe angewiesen.

 

STRC – Passagier, der auf einer Tragbahre liegend transportiert werden muss. Auf sämtlichen LUXAIR Linienflügen und LUXAIRTOURS Ferienflügen sind keine Tragbahren erlaubt.

 

BLND – Passagier mit einer Sehbehinderung.

 

DEAF – Passagier mit einer Hörbehinderung.

 

OXYG – Passagier, der während des Fluges mit Sauerstoff versorgt werden muss.

 

MEDA – Passagier, dessen Flugtauglichkeit vor Abflug von einem Arzt der Fluggesellschaft bestätigt wurde. 

 

Sowohl am Flughafen als auch während des Fluges stellt LUXAIR Passagieren mit eingeschränkter Mobilität oder einer Behinderung alle erforderlichen Hilfeleistungen zur Verfügung. Es wurden spezielle Verfahren und Dienstleistungen eingerichtet, um ein komfortables Besteigen des Flugzeuges und sorgenfreies Fliegen sicherzustellen. 

 

Personen mit eingeschränkter Mobilität oder einer Behinderung haben ein Anrecht auf die Beförderung durch ein Luftfahrtunternehmen gemäß der Verordnung (EG) 1107/2006 vom 5. Juli 2006.

 

In Ausnahmefällen kann die Beförderung aus technischen Gründen oder aufgrund von Sicherheitsvorschriften abgelehnt werden. Sollte dies der Fall sein, wird LUXAIR umgehend die betreffenden Personen informieren und sein Möglichstes tun, um eine akzeptable Alternative zu finden. 

 

Gemäß der Verordnung (EG) 1107/2006 ist das Management der Flughäfen für das Bereitstellen von Hilfeleistungen für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität verantwortlich: Sowohl LUX-Airport als auch die Fluggesellschaft übernehmen diese Serviceleistungen für Passagiere.

 

www.lux-airport.lu

 

 

Ankunft am Flughafen

 

Um eine reibungslose Organisation und Betreuung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass Sie uns mindestens 48 Stunden vor Abflug Ihren besonderen Hilfebedarf mitteilen. 

 

Sämtliche benötigte, spezielle Hilfeleistungen sollten bereits bei der Buchung beantragt werden. In einigen Fällen wird eine spezielle ärztliche Bescheinigung benötigt (INCAD-Formular/Incapacitated Passengers Handling Advice). Sie müssen unser Call-Center informieren.

 

Falls Passagiere keine vorherige Mitteilung gemacht haben, ist LUX-Airport dafür verantwortlich, die benötigten Hilfeleistungen nach Möglichkeit bereitzustellen. 

 

Bitte konsultieren Sie vor Ihrer Reise Ihren Hausarzt, um auf Ihren Flug bestmöglich vorbereitet zu sein. Um Ihnen einen optimalen Service an Bord bieten zu können, benötigen wir folgende Informationen:

 

  • Ist Ihr Rollstuhl zerlegbar?
  • Reisen Sie in Ihrem eigenen Rollstuhl?
  • Haben Sie einen manuellen Rollstuhl oder einen batteriebetriebenen Elektrorollstuhl? Kann er zusammengeklappt werden?
  • Wie schwer und wie groß (Länge x Breite x Höhe) ist Ihr Rollstuhl in zusammengeklapptem Zustand?
  • Um welche Batterieart (Trocken- oder Nassbatterie) handelt es sich bei Ihrem Elektrorollstuhl?
 

 

Spezial-Ausrüstung: Führhunde und medizinische Sauerstoffversorgung

Führ-/Begleithunde werden kostenlos mitbefördert und sind in der Flugzeugkabine zugelassen. (Der Passagier muss im Besitz aller erforderlichen Gesundheitsnachweise und Zolldokumente sein); Wir empfehlen, beim Einchecken eine offizielle Bescheinigung vorzulegen, in der bestätigt wird, dass es sich um einen ausgebildeten Führ- oder Begleithund handelt.

 

Passagiere, die mit Sauerstoff versorgt werden müssen, werden gebeten, die Fluggesellschaft bei der Buchung darüber zu informieren. Die Fluggesellschaft muss der Beförderung vorab zustimmen, da in der Flugzeugkabine ausschließlich die von der Fluggesellschaft zugelassenen Sauerstoffgeräte transportiert werden dürfen. Falls es nicht möglich ist, dass Passagiere ihre eigenen Sauerstoffgeräte mitzunehmen, ist die Fluggesellschaft verpflichtet dies bereitzustellen.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Customer Service Center (Tel.: +352 2456 4242, E-Mail: callcenter@luxair.lu).

 

Annahme von Elektrostühlen als aufgegebenes Gepäck

Aus Sicherheitsgründen werden nur angetriebene Rollstühle mit TROCKENBATTERIEN auf EM145/135 und Q400 akzeptiert.

 

Um Beschädigungen des Flugzeugs zu verhindern und die Sicherheit des Fluges zu gewährleisten, werden Elektrorollstühle nur als aufgegebenes Gepäck akzeptiert, unter der Voraussetzung, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:

 

  • Elektrorollstühle mit Trockenbatterien oder mit auslaufsicheren Batterien, gemäß den IATA und ICAO Gefahrengutvorschriften, werden dann als Frachtgut akzeptiert, wenn die Batterien abgeschlossen und die Batteriepole zur Vermeidung zufälliger Kurzschlüsse isoliert werden, und die Batterie sicher am Rollstuhl befestigt ist. Batterien werden als auslaufsicher angesehen, wenn sie die in den IATA und ICAO Gefahrengutvorschriften festgelegten Schwingungs- und Druckunterschiedstests ohne Austreten von Batterieflüssigkeit bestehen.
  • Elektrorollstühle mit nicht auslaufsicheren Batterien können zur Beförderung zugelassen werden, wenn der Rollstuhl beim Beladen, der Unterbringung und Sicherung stets in senkrechter Position verbleibt. Hierbei muss die Batterie abgeschlossen und die Batteriepole zur Vermeidung zufälliger Kurzschlüsse isoliert werden. Die Batterie muss fest am Rollstuhl befestigt sein, und der Ort des Rollstuhls an Bord des Flugzeugs muss dem Kapitän mitgeteilt werden.

 

Wenn eine IATA Fluglinie einen Elektrorollstuhl mit nicht auslaufsicherer Batterie akzeptiert, der nicht in senkrechter Position geladen, untergebracht und gesichert werden kann, dann nur mit ausgebauter Batterie. Dann kann der Rollstuhl ohne Einschränkungen als aufgegebenes Gepäck befördert werden.

 

Die ausgebaute Batterie muss in einer stabilen Verpackung, wie nachstehend aufgeführt, transportiert werden:

  • die äußere Verpackung muss absolut undurchdringlich für Batterieflüssigkeit sein und, um ein Umkippen zu vermeiden, fest mit einer Palette verbunden sein oder mit entsprechenden Befestigungsmitteln wie Gurte, Klammern oder Halterungen im Frachtraum gesichert sein. Sie darf nicht mit anderen Fracht- oder Gepäckstücken verbunden werden.
  • die Batterien müssen gegen Kurzschlüsse geschützt sein, senkrecht in ihrer äußeren Verpackung sitzen und mit entsprechendem Absorptionsmaterial umgeben sein, das die gesamte Flüssigkeitsmenge aufnehmen kann, und
  • die äußere Verpackung muss mit einer Paket-Orientierungsmarke mit der Aufschrift “Nassbatterie mit Rollstuhl” sowie mit einem Korrosionsaufkleber versehen sein. Es wird empfohlen, wenn möglich, nicht auslaufsichere Batterien durch auslaufsichere Batterien zu ersetzen oder mit auslaufsicheren Belüftungskappen zu versehen.

 

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